Der GAU hat sich gelohnt
Die Diskrepanz zwischen den Umfragen vor der Fukushima-Katastrophe und dem Wahlergebnis von gestern zeigt klar: ohne GAU hätte es für Grün-Rot nicht gereicht. Dass eine atomare Katastrophe den Grünen nutzt, ist folgerichtig, trotzdem bleibt in Hinsicht auf eine Landtagswahl ein Beigeschmack. Anders ausgedrückt: ich freue mich über den Regierungswechsel, über sein Zustandekommen jedoch nicht. Ich hätte mir gewünscht, dass Mappus wegen dem unerhörten EnBW-Deal, dem milliardenschweren Schwachsinns-Mahnmal Stuttgart 21, wegen des ungerechten Bildungssystems oder von mir aus auch aus Gründen politischer Hygiene abgewählt worden wäre anstatt aufgrund eines Erdbebens am anderen Ende der Welt. Die Landtagswahl wurde durch irrationale Ängste entschieden; die atomare Wolke über Fukushima lässt Kretschmann in die Villa Reitzenstein schweben. Das ist in seiner Entstehung bedauerlich. Möge er uns vor Tsunamis an Neckar und Rhein beschützen.
Auf der anderen Seite die ehemalige Volkspartei SPD, die trotz historisch schlechtem Ergebnis den „Wahlsieg“ feiert. Wie schon nach der Landtagswahl in Bayern wird Andrea Nahles (auf twitter übel als „Berliner Elefantenrunde“ bezeichnet) vorgeschickt, um realitätsfern die „Siege“ der Genossen zu begrinsen. Einzig Problembär (erinnert sich wer?) Kurt Beck sah ob seiner Wahlschlappe einigermaßen konsterniert in die Kameras, auch wenn es für ihn gerade noch reichte.
Wir werden sehen, wie es weiter geht, vor allem bei den Themen, welche die Zukunft des Landes und der neuen Koalition mindestens so sehr betreffen wie die Energiepolitik, und die Grün-Rot alleine wohl nicht an die Regierungsverantwortung gebracht hätten: bei Stuttgart 21 und in der Bildungspolitik.
Lütgerts Welt
Christoph Lütgert, normalerweise beim aushaltbaren Politmagazin Panorama angestellt, quält gerade wieder die ARD-Zuschauer mit seiner eitlen Selbstinszenierung. Wie im August 2010 mit dem vielbeachteten Film über den Textildiscounter “kik” wird zur besten Sendezeit ein interessantes Thema verschenkt. Dieses Mal: AWD-Gründer Carsten Maschmeyer, der sich in den Medien und von der Politik feiern lässt, sein Vermögen zum großen Teil jedoch mit dem verlorenen Geld von Kleinanlegern und hilfreichen Verbindungen zur Politik – z.B. zu Gerhard Schröder - gemacht zu haben scheint.
Außer Suggestivfragen, geschauspielter Empörung, ominöse Musikuntermalung und vor allem Lütgerts Gesicht im Bild, immer und immer wieder, dazu schnelle Schnitte und Unschärfen bei der “Jagd” auf Maschmeyer gibt es jedoch wenig zu sehen. Das hält Lütgerts wohl für modern.
Lütgert und sein Team haben fleißig recherchiert, durch die verblödende Präsentation beraubt sich das Team vom NDR aber seiner Glaubwürdigkeit. Schade.
Wenn man die Beteiligten sachlich und neutral fragt und ihnen nicht die Antworten in den Mund legt entlarven sich diese selber. Suggestivfragen sind keine wirklichen Fragen. Der Kommentar Lütgerts aus dem Off übernimmt das Denken für den Zuschauer. Der NDR sollte letzterem mehr zutrauen und weniger zumuten.
Sky oder DFL?
Angesichts der wachsenden Probleme von Sky Deutschland wird in der DFL (dem Zusammenschluss der 36 Proficlubs aus erster und zweiter Liga) über einen eigenen Pay-TV-Kanal diskutiert, wie heute in der Süddeutschen zu lesen ist. Die Liga-Größen glauben offenbar nicht mehr an den Erfolg von Sky. Bis jetzt wurden Premiere, später dann Sky für die Berichterstattung über den grünen Klee gelobt (Franz Beckenbauer: „Fußball wird mit Sky noch besser“; Dieter Hoeneß: “Die Bundesliga-Konferenz von Sky ist ein fantastisches Format, das Produkt ist erstklassig”). Angesichts der mauen Abonnentenzahlen und katastrophaler Bilanzen kritisiert nun Karl-Heinz Rummenigge in der Wirtschaftswoche Sky und dessen Geschäftsmodell scharf: „Ich mache mir große Sorgen, weil es uns gemeinsam, Liga und Bezahlsender, in 20 Jahren nicht gelungen ist, Pay-TV in Deutschland wirklich zu etablieren“. Das Modell mit zu kombinierenden Paketen, das Sky mit dem Zwangspaket „Sky Welt“ - dem Grundpaket mit Filmen und Serien – auf die Spitze treibt, missfällt offenbar nicht nur den Fans, die ausschließlich Fußball schauen wollen, sieht Rummenigge dabei als Grundübel.
Thomas Röttgermann, Geschäftsführer des VfL Wolfsburg, denkt deshalb laut über einen eigenen Pay-TV nach, von dem er sich höhere Einnahmen für die Bundesliga verspricht. Bis zu 800 Millionen Euro jährlich fordert Rummenigge, das wäre mehr als das Doppelte der bisher ausgeschütteten Bezüge, wie sie im bis 2013 geltenden Vertrag zwischen der DFL, Sky und den anderen Rechtebeziehern ausgehandelt wurden. „Das unternehmerische Risiko [eines DFL-eigenen Senders] ist angesichts der Attraktivität des Fußballs überschaubar“ meint Röttgermann.
Scheinbar erinnert sich niemand mehr an das Desaster von arena, der Tochterfirma des Kablenetzbetreibers unity media. Für nur 15 Euro im Monat für Kabelkunden bzw. 20 Euro für Satellitenkunden konnte man sich alle Spiele der Bundesligasaison 2006/2007 anschauen, ganz ohne Zwangsfilmpaket. Trotz der niedrigen Preise und einer gigantischen Werbekampagne ging die Rechnung nicht auf: 2,5 Millionen Abonnenten wären nötig gewesen, um arena profitabel zu betreiben, nicht mal halb so viele Menschen haben letztendlich bestellt. Ein Jahr später musste unity media die bis 2009 gekauften Rechte an Premiere sublizenzieren.
Mit einer starken Marke wie Premiere hätte das Modell eventuell funktionieren können, die DFL sollte sich aber von den hohen Erwartungen Rummenigges verabschieden. Fast die Hälfte der Fernsehgelder für die Premier League stammen aus dem Rechteverkauf ins Ausland, mit den Stars und Clubs aus England kann die Bundesliga nicht mithalten. Zudem macht der Erlös aus dem Verkauf der Fernsehrechte mittlerweile nur noch 30 Prozent der Einnahmen der Bundesliga aus – neben Sponsoring und Ticketerlösen.
Die vom Umweltbundesamt beauftragte Studie zu Stuttgart 21 oder: Ohjemine
Ein neuer Tag, neue Munition für die Stuttgart 21-Gegner. Dieses mal: das Gutachten “Schienennetz 2025/2030. Ausbaukonzeption für einen leistungsfähigen Schienengüterverkehr in Deutschland” von Michael Holzhey, in Auftrag gegeben vom Umweltbundesamt. Holzhey ist kein Unbekannter in der Diskussion für und wider Stuttgart 21 und hat sich wiederholt gegen das Projekt ausgesprochen. Das wird wohl das Hauptargument der S21-Befürworter gegen die Studie sein, zusammen mit dem einseitig erscheinenden Fokus auf den Güterverkehr (was man der Studie natürlich nicht vorwerfen darf, darum ging es ja schließlich).
Die vernichtenden Urteile gegen die Finanzierung und den Verkehrsnutzen sowohl des neuen Bahnhofes als auch der Neubaustrecke Ulm-Wendlingen sind Wasser auf die Mühlen der Gegner. Ich lehen Stuttgart 21 vor allem wegen der horrenden – und letztlich zum großen Teil verschwiegenen – Kosten ab, deshalb tut diese Studie einfach nur weh. Hier ein paar Ausschnitte:
“Die Baukosten von rund 7 Mrd. Euro sind deutlich zu niedrig angesetzt. Nachdem bis Herbst 2009 ein Wert von 3,076 Mrd. Euro für S 21 unter der Versicherung ausgegeben worden war, dass dies eines der am gründlichsten gerechneten Projekte sei, kam die DB AG nach der Neubewertung auf Kosten von 4,9 Mrd. Euro. Diese wurden dann auf 4,088 Mrd. Euro herunterkorrigiert, indem pauschal »Einsparpotenziale« von 900 Mio. Euro identifiziert wurden. Augenscheinlich sollte der Wert unter jene Linie von 4,5 Mrd. Euro gedrückt werden, die unter Einrechnung des sogenannten Risikofonds als »politische Sollbruchstelle« definiert worden war [...] Woher die Einsparungen kommen sollen, bleibt fraglich, da sie nicht mit konkreten Maßnahmen hinterlegt sind.”
“Der BRH prognostizierte bereits in seinem Gutachten 2007 Baukosten von 5,3 Mrd. Euro, andere Experten sagen noch deutlich höhere Werte voraus. Angesichts der gut dokumentierten Historie systematischer Baukostensteigerungen nach Projektstart ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass die Skeptiker recht behalten.”
“Nach konservativer Schätzung halten wir es für unmöglich, die Kosten unter 4 Mrd. Euro zu halten. Zusammen mit S 21 zeichnen sich damit Gesamtkosten von mindestens 9 Mrd. Euro ab, ggf. bis zu 11 Mrd. Euro. Dieser sehr hohe Aufwand steht u. E. in keinem Verhältnis zum geringen verkehrlichen Nutzen.”
Ist das zu politisch? Zu polemisch (“augenscheinlich”)? Vielleicht, ja. Sollten die Kosten aber tatsächlich steigen, wird das vor allem der SPD-Fraktion um die Ohren gehauen werden, schließlich hat sie in einem Parteitagsbeschluss eine erneute Überprüfung des Projektes gefordert, “Sollte sich bis zum Jahresende herausstellen, dass die Kosten deutlich über den bislang vereinbarten und finanzierten Beträgen (Investitionskosten zzgl. Risikofonds) hinausgehen” (Quelle ).
“Am schwersten wiegt die Kritik, dass die NBS de facto für den Güterverkehr nutzlos ist bzw. ihm sogar schadet. Aufgrund der Steigung bis zu 31 Promille können nur leichte, 160 km/h schnelle Güterzüge mit einem Gewicht von maximal 1.000 Tonnen und maximal 500 m Länge die Strecke nutzen, überdies müssen sie mit besonderen Scheibenbremsen ausgerüstet werden.”
“Schließlich ist die Begründung nicht plausibel, der heutige Kopfbahnhof sei betrieblich nicht leistungsfähig, weshalb er durch einen Durchgangsbahnhof ersetzt werden müsse. Nach Meinung der meisten Experten ist das Gegenteil der Fall. S 21 beseitigt kein Nadelöhr, sondern schafft neue und vor allem mehr Zwangspunkte (»Fahrstraßenausschlüsse«) als heute.”
Und schließlich:
“Eine bessere Handlungsalternative zum Tiefbahnhof wäre die Beibehaltung des Kopfbahnhofes, dessen Leistungsfähigkeit durch weitere Einfahrten gesteigert werden könnte. Der Flughafen könnte über einen neuen Filderaufstieg ab Untertürkheim in rund 12 Minuten zum Hauptbahnhof angebunden werden.”
Keiner dieser Vorwürfe und Vorschläge ist neu und die Studie liest sich zum Teil wie ein Pamphlet der S21-Gegner. Dennoch, durch den Auftraggeber Umweltbundesamt werden die Bedenken und Vorwürfe mit neuer Glaubwürdigkeit geadelt. Zumal jetzt schon die nackten Zahlen für sich sprechen.
Die Studie ist frei zugänglich (und zwar hier, Achtung pdf, S21 wird ab Seite 151 behandelt) ; es sind also keine Geheimniskrämer à la Landesregierung/SMA am Werke.
Der Widerstand gegen S21 wird wachsen, auch und gerade in der SPD. Und das ist gut so! Die K21-Bewegung muss sich aber auch klar machen, dass sie nun endlich einen klaren Standpunkt zur Neubaustrecke haben muss. Dieser Diskussion war sie, zusammen mit den Grünen, bisher immer aus dem Weg gegangen.
Schulden, Schulden, Schulden
Der FC Barcelona hat, wie dieser Tage bekannt wurde, in der vergangenen Saison 77 Millionen Euro Schulden gemacht. Der vorherige Clubvorstand verkündete noch einen Gewinn von 11 Millionen Euro. Hoppala.
„Fußball-Finanzexperte“ José Maria Gay geht von einem Schuldenstand der spanischen Liga von 3,5 Milliarden (!) Euro aus, und da ist Real Madrid noch gar nicht inbegriffen, jener Verein, der laut Uli Hoeneß mehr Schulden hat als die 18 Bundesligavereine zusammen. Noch schlimmer sieht es freilich in England aus, die Premier League-Vereine sind angeblich mit circa 4 Milliarden Euro verschuldet.
Hier in Deutschland werden solche Meldungen immer mit einer gewissen Häme und Genugtuung aufgenommen. Zum Schuldenstand der Bundesliga erfährt man in den Presseartikeln wenig (anscheinend rund eine halbe Milliarde Euro), stattdessen werden die tolle Verbandsarbeit und die strengen Lizenzierungsverfahren gelobt. „Neidvoll“ blicke man nach Deutschland, wo dank maßvollem Wirtschaften finanzielle Sicherheit herrsche. In jedem Hoeneß-Interview lese ich seine Vorfreude auf die Pleite von Vereinen wie den in Portsmouth oder den FC Valencia heraus. Das Mäzenentum mit undurchsichtigem Finanzierungsgeflecht á la Real Madrid oder FC Chelsea wird kritisiert. Viele prominente Figuren im Profifußball, besonders Karl-Heinz Rummenigge, beklagen die Unausgewogenheit der Fernsehgelder im europäischen Vergleich, die strengen Auflagen, unter denen die deutschen Vereine leiden; gleichzeitig sei einzig der deutsche Profifußball zukunftssicher. Was sie verschweigen, ist, dass sich der FC Bayern und die gesamte Bundesliga in einem System bewegen, welches so nicht funktionieren kann.
- Offensichtlich sind die Fernseheinnahmen der deutschen Clubs geringer als die der englischen und spanischen Vereine. Dies hat verschiedene Gründe: in Deutschland ist das Sponsoring ertragreicher und wichtiger; durch die zentrale Vermarktung der DFL ist die Verteilung unter den Clubs gerechter. Aber: in Deutschland entsprechen die erzielten Summen in keinster Weise dem Wert des Produktes. Im Pay-TV wurde mit der Bundesliga noch nie Geld verdient, trotzdem steigt der Preis für die Rechte mit jeder Verhandlungsrunde. In das Millionengrab Sky Deutschland werden weiterhin Kredite geschaufelt, übrigens gerne auch mal mit Steuergeldern via Bayerische Landesbank. Die Rechte fürs Free-TV, also Sportschau und Aktuelles Sportstudio, orientieren sich dann selbstredend an den Pay-TV-Rechten, sind letztlich also auch reine Fantasiewerte. Über die GEZ finanzieren also wieder die fernsehenden Steuerzahler den Profifußball, ob sie sich nun für die Bundesliga interessieren oder nicht. Die Bundesliga ist also auch ein Zuschussbetrieb mit zweifelhafter Finanzierung, wenn auch in geringerem Ausmaß als in England oder Spanien.
- Die ach so strengen Lizenzierungsverfahren sind bei genauerem Hinschauen auch ein Witz. Wie kann ein hochverschuldeter Verein wie Schalke 04 auf große Einkaufstour gehen? Ganz einfach, durch eine Finanzspritze der Gelsenkirchener Stadtwerke. Angesichts der Lage der Kommunen eine unerträgliche Verflechtung von öffentlichen Institutionen und dem Profifußball; im Grunde genommen eine ähnliche Situation wie bei Real Madrid, wo schon mal die Stadt einspringt, um das völlig überteuerte Vereinsgelände zu vermarkten.
- Demnächst wird sich wohl Sami Khedira nach Madrid verabschieden; 10 Millionen plus ein paar Mark 50 werden wohl für den VfB rausspringen. Ist das nachhaltiges Wirtschaften? Ohne die Verbindung zum wirtschaftlichen Wrack Real Madrid kann der VfB in der Bilanz nicht glänzen. Das heißt, nur weil Real beim Geld nicht in der gleichen Liga spielen muss wie andere Unternehmen kann der VfB so viel Geld mit „seinem“ Spieler verdienen. Es gibt zig weitere Beispiele, bei denen Bundesligavereine ihre besten Spieler vor Ablauf der Vertragsdauer vergoldet haben, um gleichzeitig die Situation bei den Käufern noch zu verschärfen (Diego von Werder, Hargreaves von Bayern, etc.). Durch Rekordsummen für Starspieler wie Cristiano Ronaldo werden die Preise auch für mittelmäßige Kicker (Pogrebnjak) nach oben getrieben. Insgesamt wird so viel Geld verbrannt, dass es wahrscheinlich für kleinere Vereine schwierig wird, zu überleben. Ähnliches gilt natürlich für die Spielergehälter.
Was sollte daraus folgen?
1. Das Finanzgebaren der europäischen Vereine muss transparent sein. Das „Financial Fair Play“, welches die UEFA anstrebt – Clubs dürfen nur so viel ausgeben, wie sie einnehmen – kann nur funktionieren, wenn Sport, Politik und Wirtschaft getrennt werden.
2. Sky Deutschland muss sterben. Die Fernsehgelder müssen, wie die Sponsoring- und Ticketeinnahmen „von dieser Welt“ sein, das heißt es dürfen keine Fantasiesummen abgerufen werden, welche nicht refinanzierbar sind.
3. Transfers vor Ablauf der Vertragslaufzeit müssen verboten oder zumindest erschwert werden. Spekulation auf Transfereinnahmen können nicht zum Geschäftsmodell von Fußballvereinen werden; die Risiken durch die geforderten Mondpreise werden viele Vereine auf lange Sicht zerstören.
4. Europaweit müssen die Spielergehälter gedeckelt werden, so wie es in anderen Ländern und anderen Sportarten gang und gäbe ist. So lässt sich ein fairer Wettbewerb in Europa etablieren.
5. Deutsche Medien und Vereine sollten lieber erst mal ihren eigenen Hof kehren, bevor sie mit dem Finger auf andere zeigen.